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Dethleffs Globetrail: der erste Camper Van, der ein Dethleffs ist 31.07.2021

Der erste Camper Van, der ein Dethleffs ist

90 Jahre nachdem Firmengründer Arist Dethleffs? das “Wohnauto“ erfunden hat, erweitert der Reismobil- und Caravanspezialist aus Isny im Allgäu seine Angebotspalette um ein weiteres Segment: Camper Vans. Dabei sind Wohnausbauten für Kastenwagen? im 3,5-Tonnen-Segment für Dethleffs nichts Neues. Bereits seit 2004 hat das Unternehmen in seinem Stammwerk in Isny, dem größten Caravaning?-Produktionsstandort Europas, Camper Vans im Auftrag entwickelt und gefer-tigt. Mehr als 50.00 Fahrzeuge dieser Gattung haben seither das Dethleffs-Werk verlassen.

Gründe dafür, im Jubiläumsjahr mit einem eigenen Camper Van? der Marke Dethleffs an den Markt zu gehen, gibt es reichlich, wie Alexander Leopold, Vorsitzender der Geschäftsführung erklärt: „Camper Vans machten im Jahr 2020 rund 32 Prozent des gesamten Marktes für Freizeitfahrzeuge in Europa aus. Gleichzeitig sind die Camper Vans in Deutschland nach den Urban Camper das am zweitstärksten wachsende Segment mit 47 Prozent Zuwachs im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr. Wir können bereits seit einigen Jahren einen Trend zu flexibleren und kompakteren Fahrzeugen erkennen – und seit Beginn der Corona-Pandemie haben noch mehr aktive, jüngere und jung gebliebene Menschen das Camping als eine sichere Urlaubsform für sich entdeckt. Camper Vans bieten mit ihrer Alltagstauglichkeit ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind dank ihrer kompakten Bauweise leicht zu fahren und mit 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse für alle Führerscheininhaber der Klasse B nutzbar. Dethleffs ist eine der bekanntesten Caravaning?-Marken Europas und verfügt über ein starkes Händlernetz in den meisten europäischen Ländern. Was lag also näher, als unsere Kompetenz für die Entwicklung und die Produktion von Freizeitfahrzeugen nun in einen eigenen Camper Van? der Marke Dethleffs zu packen – den Dethleffs Globetrail.“

Der Dethleffs Globetrail – neuer Camper Van in zwei Versionen

Dethleffs präsentiert den Camper Van? Globetrail in zwei Grundrissen: Globetrail 600 DB und Globetrail 640 EB. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal: Während der 6,0 Meter lange Globetrail 600 DB im Heck mit einem quer eingebauten Doppelbett aufwartet, verfügt der 36 Zentimeter längere Globetrail 640 EB über Betten in Längsrichtung, die sich sowohl als Einzelbetten wie auch als große Liegewiese nutzen lassen.

Für die übrige Raumgestaltung greift Dethleffs auf eine in Camper Vans seit Jahren bewährte und beliebte Aufteilung zurück: Die Sitzgruppe gegenüber der Schiebetür bietet zwei Sitze in Fahrtrichtung und einen großen Tisch mit ausschwenkbarer Erweiterung. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich auf Drehkonsolen zum Esstisch hin schwenken und so als Teil der Sitzgruppe nutzen. Hinter der Sitzgruppe schließt sich auf der Fahrerseite ein Bad an, gegenüber eine geräumige Küchenzeile. Den Heckbereich nehmen die Betten mit den darunterliegenden, großen Staukästen ein. Dank der pfiffigen Lattenrost-Klapp-Konstruktion lassen sich die Betten mit wenigen Handgriffen zu einer Heckgarage? umfunktionieren.

Als Basis-Fahrzeug für den Dethleffs Globetrail dient ein Fiat Ducato Hochdach-Kastenwagen? der neuesten Generation mit emissionsarmem Multijet-III-Motor, manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe, manueller Klimaanlage?, Tempomat, Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie ESC-Sicherheitssystem mit ESP, zusätzlicher Seitenwindunterstützung und Anhängerstabilitätskontrolle. In der Basisversion treibt ein 120 PS (88 kW) starker Vierzylinder den Globetrail an. Auf Wunsch ist der Globetrail auch mit stärkeren Motorisierungen mit 140 PS (104 kW), 160 PS (117 kW) oder 180 PS (130 kW) erhältlich.

Unverkennbar: Camper Van im Dethleffs Design

Das Exterieur-Design des Globetrail fügt sich nahtlos in das aktuelle Design der Dethleffs-Familie ein. Eine unterbrochene Farbfläche in dezentem Grau umgibt die Fensterpartie, betont die Länge und unterstreicht den Wohncharakter des Fahrzeugs. Der charakteristische rote Dethleffs-Schwung schließt den Fenster-Bereich nach unten hin als feine Linie ab und verleiht dem Exterieur ein dynamische Note. Auch von hinten gibt sich der Globetrail mit farbig umsäumten Fenstern und typischem, rotem Schwung als echter Dethleffs zu erkennen. Schwarze Aluminiumfelgen und die schwarzen Stoßfänger betonen zusätzlich den sportlich-dynamischen Charakter des neuen Dethleffs Camper Vans.

Wohnliches Ambiente mit praktischen Details

Der Einstieg durch die breite Schiebetür fällt leicht, denn Dethleffs spendiert dem Globetrail serienmäßig eine elektrisch ausfahrbare Einstiegsstufe. Innen empfängt den Bewohner ein modernes, junges und zugleich freundlich-helles Wohnambiente mit viel Holz, gemischt mit hellen Oberflächen. Klare, schnörkellose For-men bestimmen das Bild. Zahlreiche große Staumöglichkeiten verteilen sich über das gesamte Fahrzeug und bieten ausreichend Mitnahmemöglichkeiten nicht nur für die nötigsten Utensilien, sondern auch für ein paar liebgewonnene Extras, für die die Dethleffs-Konstrukteure zusätzliche Stauräume, etwa im Podest unter dem Esstisch vorgesehen haben. Über der Sitzgruppe, der Küche und über dem Bett, ja selbst quer über der Hecktür erstrecken sich meterlange Oberschränke.

Farblich abgestimmt auf das wohnliche Holz-Dekor der Möbel und den Himmel im Fahrerhaus zeigen sich die Polster in warmem Beige und neutral-grauem Textil. Die Matratzen der Heckbetten umfasst ein unempfindlicher Matratzenbezug in modernem Silbergrau.

Cleveres Lichtkonzept

Zwei große Heki?-Fenster, eines über der Sitzgruppe vorn und eines über dem Bett, erhellen bei Tag den Wohnraum und sorgen bei Bedarf für gute Belüftung. Bei Nacht kommt das durchdachte Lichtkonzept mit Ambiente-Beleuchtung zum

Tragen, das Wohlfühl-Stimmung erzeugt und zugleich Funktions-Licht genau an die richtigen Stellen bringt. So erhellt beispielsweise eine Lichtleiste rund um das Sitzgruppen-Podest mit indirekter Beleuchtung den Einstiegsbereich. Die Leseleuchten unter den Oberschränken am Sitzplatz und über den Betten lassen sich an Stromleisten variabel positionieren. Indirekte Beleuchtung gibt es auch an den Oberschränken über der Sitzgruppe und über der Küche sowie an der Küchenzeile. Letztere sorgt nicht nur für stimmungsvolle Beleuchtung, sondern auch für eine funktionelle Ausleuchtung der Küchenschubladen.

Großzügige Sitzgruppe

Direkt gegenüber des Eingangs befindet sich die Sitzgruppe mit zwei Fahrgastsitzen in Fahrtrichtung, von denen einer mit einer Iso-Fix-Halterung für Kindersitze ausgestattet ist. Der an der Seitenwand angeschlagene Tisch verfügt über eine ausschwenkbare Erweiterung, sodass sich die Tischfläche nahezu verdoppelt. Bei Bedarf lässt sich der Tisch von der Wand abnehmen und für den Umbau der Sitzgruppe zum Gästebett verwenden. Die optionalen Captains Chairs für Fahrer und Beifahrer mit doppelter Armlehne sind auf Drehkonsolen gelagert und werden mit nur einem Handgriff Teil der großzügigen Sitzgruppe im Frontbereich. Hier lässt es sich nicht nur gut essen, das Ensemble eignet sich auch bestens für gemütliche Abende zu zweit oder mit Freunden. Das Seitenfenster an der Sitzgruppe wird von einer optisch ansprechenden Stoff-Blende eingefasst.

Schräg gegenüber erstreckt sich die funktionelle Küchenzeile mit großen Arbeitsflächen und reichlich Stauraum?. Die kompakte Kombination aus Zwei-Flammen-Kocher und Spülbecken mit integriertem Wasserhahn schafft Platz für Ablage- und Arbeitsflächen und bietet dennoch uneingeschränktes Kochvergnügen. Drei rund 70 Zentimeter breite, grifflose Schubladen unter der Spüle nehmen Geschirr, Küchenutensilien und Vorräte auf, weiterer Stauraum? findet sich in den geräumigen Dachhängeschränken. Die Schubladen lassen sich mit einer mechanischen Zentralverriegelung gegen ungewolltes Öffnen während der Fahrt sichern. Die Position des 84 Liter großen Kühlschranks ist clever gewählt: Seine Tür öffnet sich zum Einstieg hin und ermöglicht so bequemen Zugriff sowohl von innen wie auch von außen. Das funktionale Licht über dem Küchenblock ist ebenso durchdacht wie die indirekte Beleuchtung an der Front der Küchenzeile, die bei ausgezogenen Schubladen deren Inhalt ausleuchtet.

Vollwertiges, geräumiges Bad

Auch wenn die kompakten Abmessungen des Camper Vans es kaum vermuten lassen – im Globetrail hat Dethleffs ein Bad verwirklicht, das diesen Namen wirklich verdient. Der Zugang erfolgt über eine raumsparende, komfortabel zu bedie-nende Rollotür, die das Bad beinahe auf ganzer Länge öffnet. Die neu entwickelte Dusche von Dethleffs vermittelt ein enormes Raumgefühl, das in dieser Klasse seinesgleichen sucht. Der Duschvorhang ist mit Magneten ausgestattet, die das Kle-ben des Vorhang am Körper verhindert. Ober- und Unterschränke bieten viel Stauraum? für Badezimmerutensilien. Der Spiegel im Oberschrank ist seitlich verschiebbar. Ein Seitenfenster und ein Dachfenster sorgen nicht nur für reichlich Tageslicht, sondern auch für gute Belüftung im Bad.

Betten-Konstruktion mit Pfiff

Überzeugen schon die durchdachten Lösungen für Sitzgruppe, Küche und Bad, so zeigt sich bei der Bettenkonstruktion im Heck erst recht die Expertise und jahrzehntelange Erfahrung der Dethleffs-Konstrukteure – und das sowohl beim Querbett? im Globetrail 600 DB wie auch bei den Längsbetten? im Globetrail 640 EB.

In beiden Fällen bilden große Staukästen links und rechts an der Seitenwand mit klappbaren Lattenrosten die Basis. Das im Bereich des Bads etwas eingezogene Querbett? im Globetrail 600 DB misst 1965 Millimeter Länge, 1567 Millimeter Breite auf der Beifahrerseite und 1403 Millimeter Breite auf der Fahrerseite – viel Platz, selbst für großgewachsene Personen. Die elf Zentimeter starke Matratze ist dreigeteilt – aus gute Grund. Denn die pfiffige Klappkonstruktion des Lattenrostes ermöglicht den Umbau des Heckbetts zur Heckgarage? mit nur einem Handgriff. Matratze seitlich verstauen, Lattenrost hochklappen und verriegeln – fertig. Keine kniffligen Stapelspiele, kein Festgurten. Bei hochgeklappten Bettrosten ergibt sich zwischen den Staukästen im Heck ein offener Stauraum? mit rund 72 Zentimeter Breite und rund 1,40 Meter Länge – genug Platz, um bei Bedarf auch mal eine Waschmaschine oder einen Schrank zu transportieren. Auch Fahrräder lassen sich bei hochgeklapptem Bett in der so entstehenden Heckgarage? unterbringen – inklusive Ladungssicherung mit Zurrösen am Boden.

Ebenso pfiffig wie die Klapproste ist der rechte Unterschrank unter dem Bett gelungen. Er beherbergt einen praktischen Heckauszug, in dem Unterlegkeile?, Kabel, Kehrwisch, Wäscheleine, Taschenlampe und viele weitere Utensilien ihren Platz finden, die bei Ankunft am Urlaubsort sofort greifbar sein müssen. Langes Suchen in unterschiedlichen Staukästen hat damit endlich ein Ende. Im großen Staukasten links kommen zwei Gasflaschen unter. Daneben bleibt reichlich Platz, etwa für Kleidung.

Eine ähnliche Bettkonstruktion nimmt das Heck des Globetrail 640 EB ein, nur dass hier die längere Kastenwagenversion einen Längseinbau der Betten und wesentlich mehr Stauraum? zulässt. In diesem Modell ruht der klappbare Lattenrost mittig auf einem schmalen Unterschrank mit praktischem Heckauszug für alle wichtigen Utensilien. Dieser Stauschrank lässt sich Bedarf herausnehmen, wodurch eine Heckgarage? mit 1154 Millimeter lichter Breite entsteht. Dank der mittigen Auflage auf dem Stauschrank lassen sich die 1905 Millimeter langen Längsbetten? auch einzeln nutzen.

90 Jahre Edition mit reichlich Zusatznutzen

Zur Markeinführung fährt der Dethleffs Globetrail zusätzlich zur ohnehin reichhaltigen Serienausstattung, etwa mit elektrischer Einstiegsstufe, Fliegengittertür, Ausstellfenster? im Heck oder USB-Anschlüssen zum Laden elektronischer Geräte, mit einem attraktiven 90-Jahre-Jubiläums-Ausstattungspaket vor. Darin enthalten sind beispielweise die Auflastung? auf 3.500 Kilogramm, Stoßfänger in Wagenfarbe, Leichtmetall-Felgen und Captains-Chair mit zwei Armlehnen, aber auch die Vorbereitung für Solarmodule, TV-Vorbereitung und eine Markise?. Wem das nicht reicht, kann die Ausstattung um praktisches Zubehör, wie das Multimedia-Paket, Sonnenschutzmatten, Thermoisolierung an den Hecktüren oder ein Kinder-Zusatzbett für das Fahrerhaus erweitern.

Die Grundrisse des neuen Globetrail im Überblick finden Sie im Download der Pressemitteilung "Langversion".

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Arist Dethleffs
Der Begründer der Dethleffs GmbH & Co. KG war als Inhaber der bereits 1832 gegründeten Dethleffs KG, die Peitschen und Skistöcke herstellte, häufig in Deutschland unterwegs. Arist Dethleffs wollte während seiner Geschäftsreisen nicht auf die Begleitung seiner Frau Fridel Dethleffs-Edelmann und Tochter Ursula Dethleffs verzichten. Deshalb entwarf er 1931 den ersten Wohnwagen im badischen Ottersweier, das sogenannte Wohnauto. Die Jungfernfahrt des ersten deutschen Caravans fand 1932 statt. Bereits 1932 wurden auch Wohnwagen auf Bestellung gebaut, und 1936 hatte das Unternehmen sechs feste Mitarbeiter. Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Caravanbau eingeschränkt und Sanitätsschlitten gebaut, eine Wohnwagenserie für das Deutsche Afrikakorps wurde 1941 hergestellt. Im Jahr 1948 wurde die Produktion wieder aufgenommen. 1952 begann die erste Serienfertigung der Caravans „Tourist“ und „Camper“.

Kastenwagen
Die Vorzüge der Kastenwagen-Wohnmobile: Sie sind kompakt und können auch gut im Alltag genutzt werden. Kastenwagen sind bereits ab einer Länge von fünf Metern zu haben. Es gibt einfache Kastenwagen mit spartanischer Ausstattung aber auch Luxusmobile, die keine Wünsche offen lassen. Anbieter offerieren fertig ausgestattete Modelle, es ist aber auch möglich, individuell gefertigte Fahrzeuge zu erwerben.

Caravaning
Camping oder Caravaning ist die schönste Urlaubsform überhaupt: Ferien im Grünen, ganz nah in der Natur. Die Feriendomizile sind Caravans, Zelte und Reisemobile. Camping gründet sich auf das lateinische Wort Campus - „Feld“). Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär. Es finden sich weltweit Möglichkeiten, auf Campingplätzen, oft in landschaftlich reizvollen Lagen. Campingplätze stellen - wie auch manche Reisemobil-Stellplätze - sanitäre und elektrische Versorgungseinrichtungen zur Verfügung. Campingplätze gibt es für jeden Geschmack von der einfachen Wiese mit Waschhaus bis zu hoch komfortablen Einrichtungen mit Supermärkten, Restaurants, eigenem Schwimmbecken sowie Fernsehanschluss und Internetangebot (WLAN). In den meisten Ländern Europas ist Campieren außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen nicht erlaubt.

Camper Van
Camper Vans sind Kompaktcampingbusse auf Basis eines Kleintransporters, die PKW-ähnliche Maße haben. Fahrerhaus und Wohnraum sind miteinander verbunden.

Heckgarage
Als Heckgarage wird der große Stauraum im hinteren Bereich eines Reisemobils bezeichnet. „Garage“ deshalb, weil hier vor allem Fahrräder und Roller untergebracht werden können. Die Türen sind deshalb der Bauhöhe der Zweiräder angepasst. Viele Reisemobile haben Öffnungen zur Heckgarage auf beiden Fahrzeugseiten. In großen Luxus-Reisemobilen kann in der Heckgarage sogar ein Auto untergebracht sein.

Klimaanlage
Grundsätzlich sind in Reisemobilen zwei verschiedene Arten von Klimaanlagen gebräuchlich: solche, die auf dem Dach installiert werden und solche, die ihren Platz in einer Sitztruhe haben. Die Klimaanlagen versorgen den Wojhnaufbau über ein elektrisch angetriebenes Aggregat mit kühler Luft. Es gibt 12-Volt-Geräte auf Verdunsterbasis und 240-Volt-Kompressoranlagen.Letztere kühlen wie ein Haushaltskühlschrank und entfeuchten die Luft, benötigen aber sehr viel Energie. Der Betrieb ist in der Regel nur über einen Generator möglich. Verdunsteranlagen kühlen nur bei trockenem Klima. Mit zunehmender Schwüle geht ihre Leistung zurück. Wegen des großen Gewichts beeinträchtigen Dachklimaanlagen (Bild) das Fahrverhalten, weil sie den Schwerpunkt hochsetzen. Einbau-Klimaanlagen werden dagegen schwerpunktgünstig in Bodennähe in einer Sitztruhe oder vergleichbaren Räumen installiert. Neu auf dem Markt ist die tragbare Klimaanlage Adam Fresh aus Italien. Unter Nutzung kontrollierter Luftfeuchtigkeit kann die Temperatur mit Adam Fresh um 5 Grad gesenkt werden. Da in das Gerät ein Akku integriert ist, funktioniert die Verdunstungsklimaanlage auch ohne direkten Anschluss an das Stromnetz.

Heki
Der Begriff Heki steht für Hebe-Kippdach von Seitz und ist sozusagen der Urvater der Dachhauben, Dachluken und Dachfenster im Wohnmobil. Mittlerweile sind Seitz-Dachhauben ein Teil der riesigen Zubehör-Palette von Dometic-Waeco geworden - aber der Begriff Heki dient immer noch als Synonym für die Dachluken der diversen Hersteller. Hekis gibt es in unterschiedlichen Größen. Die können in Reisemobilen und Caravans auch nachgerüstet werden.

Stauraum
Den gibt es meist reichlich in Reisemobilen und Caravans. Staumöglichkeiten gibt es in den von außen zugänglichen Stauräumen, aber auch im Fahrzeuginnern in Schränken, Konsolen und Kästen. Große Stauräume in Reisemobilen sind für die Aufnahme von Rädern und Rollen ausgelegt („Heckgaragen“) – im Extremfall sogar für die Aufnahme von Autos. Die mögliche Zuladung sollte bei der Ausnutzung von Stauräumen aber immer beachtet werden.

Querbett
Es bietet sich, Betten in Mobilen und Caravans quer zur Fahrtrichtung einzubauen. Dies wirkt sich meistens auf die Außenlänge des Fahrzeugs aus. Der Nachteil bei quer eingebauten Doppelbetten: Will man ein- und aussteigen, gibt es fast unweigerlich Kontakt mit dem Partner.

Längsbetten
Besonders populär bei Wohnmobilfahrern sind Grundrisse mit Einzelbetten im Heck. Der Vorteil der Konstruktion: der Platz wird optimal ausgenutzt. Zudem kann jeder Reisende in das Bett einsteigen oder es verlassen, ohne den Partner zu stören. Zudem lassen sich mit Zusatzpolstern durchgängige Schlaflandschaften schaffen.

Unterlegkeile
Anderer Begriff für Auffahrkeile. Sie dienen der Fixierung von Campingfahrzeugen und dienen zum Ausgleich von Unebenheiten im Gelände.

Ausstellfenster
In den allermeisten Reisemobilen und Wohnwagen sind Ausstellfenster eingebaut. Der Vorteil: Sie können bei warmen Temperaturen und nach dem Kochen weit geöffnet werden können. Ausstellfenster bieten einen höheren Lüftungsquerschnitt im Vergleich zu Schiebefenstern und sind meist auch noch deutlich preiswerter. Viele Ausstellfenster sind mit integrierten Kombirollo mit Moskitonetz und Verdunklungsrollo ausgestattet. Bekannteste Hersteller sind Dometic-Seitz und Polyplastic.

Auflastung
Jedes Fahrzeug besitzt seitens des Fahrzeugherstellers ein im Fahrzeugschein eingetragenes zulässiges Gesamtgewicht. Dieses Gewicht beschreibt das maximal zulässige Fahrzeuggewicht inklusive Zuladung und Insassen. Subtrahiert man das Leergewicht des Fahrzeugs vom zulässigen Gesamtgewicht, so erhält man die maximale Zuladung. Dieses Gewicht wird als Nutzlast bezeichnet und sollte niemals überschritten werden. Benötigt man eine höhere Nutzlast, so kann das zulässige Gesamtgewicht mit Hilfe einer Auflastung erhöht werden. Auflastungen können – je nach Fahrzeugmodell – durch die Montage einer Zusatzfeder und einer Änderung der Rad-Reifen-Kombination durchgeführt werden. Für die meisten Auflastungen müssen Modifikationen am Fahrwerk vorgenommen werden. Durch die Montage von zusätzlichen oder verstärkten Federelementen können die Achslasten sowie das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs erhöht werden.

Markise
Sie sind der perfekte Sonnenschutz am Caravan oder Wohnmobil. Sie werden am Dach oder an der Seitenwand des Freizeitfahrzeugs befestigt. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen. Die Stoffe bestehen meistens aus wasserundurchlässigem Polyester und PVC. Als Zubehör gibt es für Markisen Vorder- und Seitenwände und spezielle Beleuchtungen.

Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.dethleffs.de/aktuelles.

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